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Bauer AG verkleinert Vorstand – Thormann führt allein

Die Bauer AG stellt ihre Führung neu auf. Der Vorstand wird verkleinert: Finanzvorständin Lena Effinger und Spezialtiefbau-Vorstand Prof. Dr.-Ing. Detlef Heck scheiden aus. Künftig führt Dr. Martin Thormann den Konzern zunächst allein. Als Grund nennt Bauer eine strategische Neuausrichtung.

 

Mit dem Schritt will das Unternehmen Entscheidungswege verkürzen und die Organisation stärker an Marktanforderungen ausrichten. Die neue Führungsstruktur soll schlanker, effizienter und klar auf Qualität und Leistung fokussiert sein. Gleichzeitig stärkt die Bauer Gruppe die Geschäftsführungen der Segmente Maschinen, Spezialtiefbau und Resources. Sie sollen künftig mehr operative Verantwortung übernehmen – ein Signal für mehr Dezentralisierung im Konzern.

 

Viel Bewegung an der Spitze

 

Der Umbau reiht sich in eine Phase häufiger Führungswechsel ein. Bereits im März 2023 trennte sich Bauer von Vorstandschef Michael Stomberg. Im Juni 2025 schied Peter Hingott aus dem Vorstand aus. Übergangsweise rückte Aufsichtsratsmitglied Klaus Pöllath nach, bevor im August 2025 Detlef Heck und Martin Thormann neu in den Vorstand berufen wurden. Nun bleibt Thormann allein an der Spitze.

 

Wer ist Martin Thormann?

 

Dr. Martin Thormann kommt von der ThyssenKrupp AG. Dort startete er 2012 und promovierte parallel im Maschinenbau an der TU Dortmund. Stationen führten ihn in den Strategiebereich von thyssenkrupp Elevator, später über die Leitung des Strategie-Teams Europe-Africa bis zum CEO Nordics mit Sitz in Stockholm. Zuletzt verantwortete er als CEO das operative Geschäft von TK Elevator in mehr als zwölf europäischen Ländern sowie das Distributoren-Geschäft in den GUS-Staaten.

 

Spekulationen über Hintergründe

 

Warum der erst vor wenigen Monaten eingesetzte Dreier-Vorstand nun schon wieder Geschichte ist, sorgt für Diskussionen. Laut Berichten der Augsburger Allgemeinen wurde auf der Hauptversammlung 2025 Kritik an Unternehmenskultur und Kompetenzverlust laut. Die Familie Bauer habe demnach Sorge um die langfristige Existenz und Unabhängigkeit des Unternehmens geäußert.

 

Seit 2023 befindet sich die Bauer AG nicht mehr mehrheitlich in Familienbesitz. Hauptanteilseigner ist der Münchner Unternehmer Alfons Doblinger.

 

Geschäftsentwicklung: Stabil trotz Gegenwind

 

Operativ blickt Bauer auf ein solides Jahr 2025 zurück. Besonders die Segmente Spezialtiefbau und Resources entwickelten sich positiv, während der Maschinenbau weiter unter Kosten- und Leistungsdruck steht. Die endgültigen Zahlen will der Konzern im Mai vorlegen. Im Vorjahr erreichte die Bauer-Gruppe eine Konzernleistung von 2,18 Milliarden Euro und belegt im Ranking der größten deutschen Bauunternehmen weiterhin Platz zehn.

 

Bild: ©Bauer AG

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