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Müllentsorgung in Unternehmen: Was beachtet werden muss

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Jedes Jahr verursachen Unternehmen in Deutschland viele Tonnen Müll. Industrie, Restaurants, Krankenhäuser und andere Firmen müssen daher klug vorgehen, um diese großen Mengen bewältigen zu können. Die Regierung erlässt regelmäßig neue Gesetze und Vorschriften, um die rechtmäßige Entsorgung des Mülls gewährleisten zu können. Ein Verstoß gegen diese Gesetze wird mit teils empfindlichen Geldstrafen geahndet. Deshalb gehört die Müllentsorgung in vielen Firmen mittlerweile zu den wichtigsten Aufgaben, die anfallen können. Müll aus Industrie und Gewerbe enthält häufig noch wiederverwertbare Wertstoffe. Diese können in speziellen Anlagen gesammelt und recycelt werden. Aus den recycelten Wertstoffen werden schließlich neue Produkte hergestellt. Damit diese aber recycelt werden können, muss der Müll im Vorfeld gut sortiert werden.

 

Die Entsorgung von Müll ist für Unternehmen ein wichtiges Thema. Immer mehr Firmen legen Wert auf Recycling, grüne Energie und nachhaltige Produktion. Die Entsorgung von Müll und Abfall spielt bei diesem Thema eine entscheidende Rolle. Unternehmen sind dazu verpflichtet, den Müll voneinander zu trennen. Als Leitlinie gilt das Abfallverzeichnis der EU. Hier sind über 800 verschiedene Arten von Müll eingetragen. Arbeitgeber müssen auch in Erfahrung bringen, ob Teile des Mülls gesundheitsschädigend sein können oder die Umwelt belasten. Das ist natürlich mit einigem Mehraufwand verbunden, weil Arbeitskräfte für diese Aufgaben eingeteilt werden müssen. Um Geld und Zeit zu sparen, sollten Unternehmen daher möglichst wenig Müll produzieren. Dazu müssen die Arbeitsabläufe verbessert werden. Durch Optimierung der Arbeitsweise kann dadurch nicht nur weniger Müll entstehen, es wird auch Geld gespart, in dem weniger Rohstoffe und Material verschwendet wird.

 

Müll im Unternehmen entsorgen

 

Es gibt Abfallstoffe, die schwierig zu entsorgen sind. Das kann daran liegen, dass der Abfall schwer zu lagern ist. Firmen haben daher meist Mülltonnen, die deutlich größer sind als in Privathaushalten. In vielen Unternehmen kann so eine Mülltonne 1100 Liter oder mehr fassen, da im Alltag entsprechend viel Abfall regelmäßig zusammenkommt. Zu den Stoffen, die schwierig zu entsorgen sind, gehört das Altöl. Altöle entstehen in vielen Firmen, insbesondere in der Industrie. Aufgrund der Gesundheitsrisiken, die mit Altöl verbunden sind, müssen Firmen das Öl gesondert entsorgen. Nicht alle Altöle können jedoch recycelt werden.


Im Geschäft vieler Unternehmen entstehen ebenfalls große Mengen Abwasser. Das Wasser kann jedoch nicht einfach in einen Fluss oder in den Kanal geschüttet werden. Die Industrie muss viel Aufwand betreiben, um das Abwasser zuerst gründlich zu reinigen. Es existieren viele Gesetze und Vorschriften, die sich allein mit der Entsorgung von Abwasser beschäftigen. Im Zuge von Modernisierungsarbeiten entsteht ebenfalls viel Bauschutt. Diesen können Firmen auch nicht einfach so entsorgen. Der Bauschutt muss fachgerecht entsorgt werden. Dadurch entstehen zwar Mehrkosten, jedoch können im Dämmmaterial oder im Beton Schadstoffe vorhanden sein. Darüber hinaus können manche der Stoffe auch noch weiterverwendet und recycelt werden. Daher macht es für Unternehmen Sinn, die verschiedenen Baustoffe, die beim Neubau oder Umbau eines Gebäudes entstehen können, von Fachpersonal sortieren und abtransportieren zu lassen. Ansonsten kann es zu Problemen mit Asbest oder anderen, schädlichen Stoffen kommen. Doch auch der kleine Müll im Unternehmen muss richtig entsorgt werden. Müll, der im Büro entsteht, muss genauso sortiert werden wie jeder andere Müll auch. Nachhaltige Müllentsorgung im Unternehmen beginnt bereits im Büro.

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