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Deutlicher Mangel an Baumaterial im April

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Im April 2021 lag ein bisher beispielloser Engpass an Lieferkapazitäten von Baumaterial vor. Die Corona-Pandemie ist allerdings nicht der einzige Grund für die Misere. Zuletzt gab es einen derartigen Mangel 1991. Nach einer Ifo-Umfrage kam es aufgrund der Lieferschwierigkeiten zeitweise zu Beeinträchtigungen im Baugewerbe. Besonders betroffen war der Hochbau. Fast 24 Prozent der Firmen berichten über Schwierigkeiten rechtzeitig die notwendigen Baustoffe zu bekommen. Im Vormonat lag die Anteil noch bei 5,6 Prozent. Auch der Tiefbau war mit etwas weniger 12 Prozent betroffen, hier lag die Quote im März noch knapp unter 3 Prozent.

 

 

Engpässe verursachen Preisanstieg

 

Die Lieferengpässe haben auch Einfluss auf die Preise. Mehrere Märkte berichten von deutlichen Preissteigerungen. Betroffen waren Baustahl, Bauholz und verschiedene Dämmstoffe. Möglicherweise war die Drosselung der Produktion wegen Corona ein Grund. Die Nachfrage stieg dann schneller als erwartet an. Ein weiterer Grund war der Wintereinbruch in den USA, der die Verarbeitung und den Transport von Holz behinderte.

 

 

Baubeeinträchtigung könnte Kurzarbeit auslösen

 

Die schleppende Versorgung mit notwendigen Baumaterialien beeinträchtigt mittlerweile den Baustellenbetrieb vieler Firmen. Unternehmen fürchten aufgrund der Krise Kurzarbeit anmelden zu müssen. Der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Marcus Nachbauer, fordert daher eine Verlängerung der Erleichterungen für das Kurzarbeitergeld bis Ende Dezember 2021. Eine schnelle Normalisierung der Lage erscheint ihm unrealistisch. Über Stoffpreisgleitklauseln sollte gerade bei öffentlichen Auftraggebern eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden werden. Über sie könnten unvorhergesehene Preisschwankungen (Auf- und Abschläge) berücksichtigt werden. Auch sollte auf Sanktionen bei Verzögerungen der Baufertigstellung aufgrund der Lieferschwierigkeiten verzichtet werden. Die Baubranche, versprach Neubauer, werde alles tun, um den Baustellenbetrieb aufrecht zu erhalten. In einem Gespräch mit Vertretern der Baugewerbes, des Handels und der Bundesregierung sollen gemeinsame Lösungswege diskutiert und abgesprochen werden.

 

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