Baugewerbe-Online auf X Baugewerbe-Online auf Facebook
Werben auf Baugewerbe-Online
Hier werben
Login
Login
 

Anzeige

Fachverbände schlagen Alarm - Viele Baubetriebe in ihrer Existenz bedroht

1

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind alarmierend. Aufträge werden storniert, Vorhaben auf unbestimmte Zeit verschoben. Betriebe sind geschlossen, weitere von einer Schließung bedroht. Die Zahl der Krankmeldungen explodiert geradezu. Zusätzlich geht die Sorge um, dass Lieferketten unterbrochen werden. Auch dürfen nahezu 100.000 Entsendearbeitnehmer, die dringend benötigt werden, nicht einreisen.

 

Sind Bauämter aktuell nur schwach oder überhaupt nicht besetzt, stockt die Vergabe öffentlicher Aufträge. Auch garantiert die hohe Zahl der bereits vergebenen Baugenehmigungen bei weitem nicht, dass wirklich gebaut wird.

 

Zusätzlich erlebt der Privatsektor die Schockstarre. Haushalte, denen schmerzhafte Lohneinbußen oder gar die Arbeitslosigkeit drohen, bauen kein Haus mehr. Auch Sanierungsaufgaben werden dann erst einmal nach hinten verschoben. Niemand kann verbindlich sagen, wann wieder der Normalzustand und die damit verbundene Sicherheit einkehrt.

 

Überlebenswichtig ist es, dass umfangreiche Hilfen zum Liquiditätserhalt und somit Sicherheit der Produktionsprozesse sowie der Lohnfortzahlung schnell und unbürokratisch ankommen. Sicherheit in unsicheren Zeiten ist das, was das Bauhandwerk sofort braucht.

 

Egal ob es sich um politische Entscheidungen oder um Sofortmaßnahmen handelt – wirklich jeder ist in dieser Situation gefordert. Die Dimensionen der aktuell ergriffenen Maßnahmen zeigen jedoch, dass sich Politiker durchaus bewusst sind, welche Mammutaufgaben auf alle zukommen.

 

So hat das Bundeskabinett eine Verordnung über den erleichterten Bezug von Kurzarbeitergeld sowie den Entwurf eines Sozialschutz-Pakets beschlossen. Die Möglichkeiten zur Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen wurde angepasst. Zusätzlich hat der Bundestag einen Nachtragshaushalt von 156 Milliarden Euro sowie den Wirtschaftsstabilisierungsfond (WSF) von 600 Milliarden Euro abgesegnet. Dass die Bundesrepublik Deutschland gerade vor ihrer größten Herausforderung steht, ist ohne Zweifel jedem klar. Alles was zählt ist, dass die Hilfen jetzt möglichst unbürokratisch und vor allem rechtzeitig ankommen.

 

Eine aktuelle Übersicht bereits beschlossener Hilfen und weiterer Informationen kann tagesaktuell direkt auf der Seite des Bundeswirtschaftsministeriums abgerufen werden.

 

Zusätzlich bietet das Bundeswirtschaftsministerium die folgenden Coronavirus-Hotlines an:

 

Hotlines für Unternehmen 

  • für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
    Telefon: 030 18615 1515
    Mo - Fr 9:00 bis 17:00 Uhr
     
  • zu gesundheitlichen Aspekten:
    Telefon: 030 346465100
    Mo - Do 8:00 bis 18:00 Uhr
    Fr 8:00 bis 12:00 Uhr
     
  • Beantragung von Kurzarbeitergeld:
    Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
    Unternehmerhotline der Bundesagentur
    Telefon: 0800 45555 20

 

Hotlines für Bürgerinnen und Bürger

  • für allgemeine Informationen zum Coronavirus:
    Telefon: 030 346465100
    Mo - Do 8:00 bis 18:00 Uhr
    Fr 8:00 bis 12:00 Uhr
     
  • für wirtschaftsbezogene Fragen:
    Telefon: 030 18 615 6187
    E-Mail: buergerdialog@bmwi.bund.de
    Mo - Fr 9:00 bis 17:00 Uhr
E-Mail  
facebook  
twitter  
whatsapp  
Aktuelle Beiträge aus der Redaktion
Stagnation beim Wohnungsbau
2026: Trotz Bauturbo weniger Wohnungen statt mehr
Bezahlbares Wohnen rückt immer weiter in die Ferne. Trotz Bauturbo wächst der Mangel an ...
Zwei Bauingenieure mit Tablet an Baustelle
Fördergelder für Digitalisierung der Bauwirtscha...
Die Baubranche steht vor großen digitalen Herausforderungen. Nicht nur private Häusl...
Fachkräftemangel und fehlender Nachwuchs am Bau: ...
Alle Prognosen deuten darauf hin, dass sich der Fachkräfte- und Nachwuchsmangel am Ba...
Dubiose Gestalten auf einer Baustelle
Die Baustellen-Mafia: Organisierte Kriminalität a...
Die Bauwirtschaft leidet zunehmend unter mafiösen Strukturen. Der Bundesvorsitzende d...
News: Produkte, Maschinen u.v.m.
NordBau 2026: Bauwirtschaft trifft sich ...
Vom 9. bis 13. September 2026 wird Neumünster wieder zum Treffpunkt der Bauwirtschaft. Die 71. ...
Rettende Injektion mit Langzeitwirkung
Die Alte Schule Biburg war vor über zwei Jahrzehnten dem Abriss geweiht. Massive Feuchtigkeit und Sa...
Geschosswohnungsbau: mehr Tempo, weniger...
Der Betonfertigteilspezialist Dennert bringt ein serielles, vorkonfiguriertes Bausystem auf den ...
Sanieren oder nicht sanieren?
Deutschlands Infrastruktur ist seit Jahren ein Sanierungsfall. Nun soll das Infrastruktur-Zukunftsgesetz Verfa...
Statistik
Gezählt seit: 29.09.2010

Seitenaufrufe:
99.800.398
Besucher:
19.098.775
 
Aufrufe heute:
29.338
Besucher heute:
23.191
Mitglieder:
1.766
Umfrage
Was müsste die Politik als Erstes tun, um den Wohnungsbau wieder anzukurbeln?
Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigen
Bauvorschriften und Standards reduzieren
Förderprogramme vereinfachen und ausbauen
Grunderwerbsteuer und weitere Abgaben senken
 

Kommentare 0 Kommentare 6 abgegebene Stimmen

Anzeige
Baugewerbe Online
Das Branchenportal für das deutsche Baugewerbe. Informativ, innovativ, zielgruppenorientiert! Bei uns werden Sie gefunden und Sie finden alles rund um den Bau! Bauherren finden kompetente Bauunternehmen, Bauhandwerker oder Architekten. Alle beteiligten der Baubranche finden günstige Zulieferer für Baumaterial, Baugeräte und Maschinen, einen großen Anzeigen- und  Jobmarkt, wichtige Termine, aktuelle News aus der Bauwirtschaft und noch vieles mehr!
Sonstiges
Werbung
Musterverträge und Vorlagen
Hilfe
Kontakt
Rechtliches
AGB
Impressum
Datenschutz

Melden sie sich zum Newsletter an...
© Schwarzmeier Mediengesellschaft