Baugewerbe-Online auf X Baugewerbe-Online auf Facebook
Werben auf Baugewerbe-Online
Hier werben
Login
Login
 

Anzeige

So klappt das Verputzen auch bei hohen Temperaturen

123  

Der Sommer ist da und mit ihm auch die ersten Hitzewellen. Wer jetzt Putzarbeiten im Außenbereich durchführen möchte, muss sich auf erschwerte Bedingungen einstellen.

Gerade bei der Verarbeitung von Werktrockenmörtel kann es zu Problemen kommen. Durch die starke Sonneneinstrahlung und die hohen Außentemperaturen verdunstet das Wasser, das zum Anmischen benötigt wird, deutlich schneller. Das führt dazu, dass sich die Offen- und Abbindezeiten stark verkürzen – der Mörtel lässt sich nicht mehr gleichmäßig aufbringen, oft erhärtet er bereits im Kübel. Da eine erneute Wasserzugabe die Putzeigenschaften nachteilig verändern würde, bleibt meist nur die Entsorgung des getrockneten Materials.

Doch das ist längst nicht die einzige Herausforderung: Verdunstet das Wasser zu schnell, können sich die Bindekräfte des Werktrockenmörtels nicht vollständig entwickeln. Die Folge: Es entstehen Spannungen im Material, durch die sich später Risse im Putz bilden können. Zu warme Ausgangsmaterialien, ein aufgeheizter Untergrund und starker Wind verstärken den Effekt zusätzlich.

Gegensteuern können Hand- und Heimwerker bereits während der Planung und Vorbereitung der Arbeiten. „Das A und O bei sommerlichen Temperaturen ist das fachgerechte Vornässen – am Vortag und vor Arbeitsbeginn – sowie die Grundierung des Untergrunds. Die Vorbehandlung verhindert, dass dem Mörtel zu viel Wasser entzogen wird“, rät Produktmanager Joachim Pöcking von Heck Wall Systems.

Fertig angerührter Mörtel sollte möglichst schnell verarbeitet werden. Bei größeren Flächen empfiehlt es sich, Stück für Stück vorzugehen und nur kleinere Mengen anzumischen. Dazu verwendet man am besten kaltes Wasser – und zwar in ausreichender Menge. Vorsicht beim Einsatz von Putzmaschinen: Stehendes Wasser im Schlauch kann sich schnell bis auf 60 °C aufheizen. Das birgt nicht nur Verletzungsgefahr, sondern sorgt auch für eine erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit der Bindemittel. Wasserschläuche sollten daher unbedingt vor der prallen Sonne geschützt werden. Das Gleiche gilt für die Werktrockenmörtel-Säcke.

Nach der Reifezeit den Mörtel noch einmal gründlich durchrühren und dann zügig auftragen. Damit die Putzoberfläche nicht vorzeitig austrocknet, ist meist noch eine Nachbehandlung erforderlich. In der Praxis hat es sich bewährt, die gesamte Fläche sorgfältig mit Wasser zu besprühen.

Generell gilt: Putzarbeiten nur bei Umgebungstemperaturen von unter 30 °C durchführen. Wer kann, verlegt den Arbeitsbeginn in die Morgenstunden und arbeitet sich auf der Schattenseite voran. Alternativ lässt sich die Fläche mithilfe einer Plane beschatten – diese schützt übrigens auch vor trockenem Wind.

E-Mail  
facebook  
twitter  
whatsapp  
Anbieter
Heck Wall Systems

Tel.:09365 / 8819600
http://www.wall-systems.com
Anbieter kostenlos kontaktieren
Aktuelle Beiträge aus der Redaktion
Baustoffpreise steigen rasant
Wer gerade bauen möchte, hat es nicht leicht. Der Materialmangel am Bau ist enorm. Der Holzpreis ist um mehr ...
Die Elektrifizierung der Baumaschinen
Die Elektrifizierung schreitet nicht nur im Mobilitätssektor voran. Ebenso im Baugewerbe ist sie Teil...
Die Ratinger Seekuh
Eine Routinebegehung der Köster-Großbaustelle in Ratingen war die Ursache für eine archäologische Sensation. Zwei Wi...
Arbeiter am Bau
Flüchtlingskrise: Eine Chance für das Baugewerbe
Europa und insbesondere Deutschland stehen vor einer gewaltigen Aufgabe: Wie soll der mass...
News: Produkte, Maschinen u.v.m.
Länger arbeiten? Auf dem Bau hat die Re...
Die Rentenkommission der Bundesregierung schlägt vor, das gesetzliche Renteneintrittsalter nach...
DGUV Vorschrift 2: Das ändert sich ab 1...
Für Unternehmen der Bauwirtschaft und des Reinigungsgewerbes ändern sich ab 2027 die Vorgaben ...
NordBau 2026: Bauwirtschaft trifft sich ...
Vom 9. bis 13. September 2026 wird Neumünster wieder zum Treffpunkt der Bauwirtschaft. Die 71. ...
Rettende Injektion mit Langzeitwirkung
Die Alte Schule Biburg war vor über zwei Jahrzehnten dem Abriss geweiht. Massive Feuchtigkeit und Sa...
Statistik
Gezählt seit: 29.09.2010

Seitenaufrufe:
100.142.349
Besucher:
19.333.561
 
Aufrufe heute:
29.194
Besucher heute:
18.596
Mitglieder:
1.768
Umfrage
Was belastet Bauunternehmen derzeit am stärksten?
•
Hohe Material- und Energiekosten
•
Fachkräfte- und Personalmangel
•
Bürokratie und Dokumentationspflichten
•
Unsichere Auftragslage
 

Kommentare 0 Kommentare 0 abgegebene Stimmen

Anzeige
Baugewerbe Online
Das Branchenportal für das deutsche Baugewerbe. Informativ, innovativ, zielgruppenorientiert! Bei uns werden Sie gefunden und Sie finden alles rund um den Bau! Bauherren finden kompetente Bauunternehmen, Bauhandwerker oder Architekten. Alle beteiligten der Baubranche finden günstige Zulieferer für Baumaterial, Baugeräte und Maschinen, einen großen Anzeigen- und  Jobmarkt, wichtige Termine, aktuelle News aus der Bauwirtschaft und noch vieles mehr!
Sonstiges
Werbung
Musterverträge und Vorlagen
Hilfe
Kontakt
Rechtliches
AGB
Impressum
Datenschutz

Melden sie sich zum Newsletter an...
© Schwarzmeier Mediengesellschaft