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Goldbeck: Systembauweise lässt Tesla-Fabrik in Rekordtempo entstehen


In den vergangenen Jahren machte sich Deutschland einen zweifelhaften Ruf als komplizierter Bau-Standort, der aufgrund hoher Behörden-Auflagen und schlecht geplanter Bauprojekte vor allem durch Langsamkeit - und damit hohe Kosten - auffiel. Doch das Bielefelder Bauunternehmen Goldbeck drückt gerade bei der Erstellung der neuen Tesla Giga-Factory im Berliner Speckgürtel schwer auf die Tube und beweist, dass Deutschland also doch noch "schnell" kann.

 

Dass Elon Musk für die Erbauung der Tesla-Fabrik auf das deutsche Familienunternehmen setzt, ist dabei kein Zufall. Denn neben einer immer mehr digitalisierten Bauweise gehen die Bielefelder auch in Sachen Vertrieb äußerst strategisch vor. So ist die Firma mittlerweile auch im Silicon Valley vertreten, wo sie gezielt technologische wie wirtschaftliche Kooperationen eingeht.

 

Das Tempo, das Goldbeck beim Hochziehen der Giga-Factory an den Tag legt, ist Resultat einer langjährigen Entwicklung, mit der sich Goldbeck bereits seit den 1970ern beschäftigt, dem Systembau. Viele Bauteile werden in großen Goldbeck-Firmenhallen vorproduziert und müssen vor Ort nur noch zusammengesetzt werden. Die Vorteile dieser Produktionsweise liegen einerseits in der Unabhängigkeit von Bedingungen, die auf einer Baustelle zu Verzögerungen führen können, und andereseits in der Möglichkeit, diese Bauteile technologisiert und in höheren Mengen produzieren zu können.

 

Damit ist Goldbeck genau der passende Partner für Tesla, wo man in ähnlichen Bahnen denkt. Dass Musk zudem noch mit viel Pioniergeist und Risikobereitschaft vorgeht und oft schon Fakten schafft, bevor eine endgültige behördliche Zulassung dafür vorliegt, bereitet dem Bielefelder Bauunternehmen ideale Rahmenbedingungen für eine schnelle Umsetzung.

 

Nach dem Baubeginn im Juni 2020 soll bereits Mitte bis Ende 2021 der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein und die ersten Tesla-Elektroautos vom Band rollen können. Das ist insbesondere in der deutschen Baulandschaft rekordverdächtig und maßgeblich der Leistung von Goldbeck zu verdanken.

 

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