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Energie-Zuschüsse auch für den Mittelstand

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Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis90/Die Grünen) hat auf einem Gipfel mit dem Mittelstand zugesagt, dass auch klein- und mittelständische Unternehmen rückwirkend Zuschüsse für ihre Gas- und Stromkosten erhalten werden. Durch diese Maßnahmen werden Betriebe wie Bäckereien oder Kfz-Betriebe unterstützt, die in den vergangenen Monaten massiv unter den stark gestiegen Energiekosten zu leiden hatten.


Teilhabe auch für kleine Unternehmen


Durch diese Kostenzusage ermöglicht der Wirtschaftsminister nun auch kleineren Unternehmen die Teilhabe am Energiekostendämpfungsprogramm. Ursprünglich war vorgesehen, dass diese Unternehmen die ent-stehenden Mehrkosten an den Verbraucher weitergeben. Dieses Vorgehen stieß von Anfang an auf Kritik.


Endgültiger Beschluss in den nächsten Wochen


Laut Habeck solle das Programm rückwirkend ab September für die Unternehmen wirken. Die
Ausschüttungen sollen sich dabei an den bisher geltenden Kriterien des Energiekostendämpfungsprogramms orientieren. Demnach gilt: Je höher die Mehrkosten für Energie, umso höher die Zuschüsse. Gleichzeitig ist die Ausschüttung der Hilfsgelder auch an die Zielsetzung der Unternehmen gekoppelt, möglichst viel Energie einzusparen , um so eine mögliche Gasmangellage im Winter zu vermeiden. Habeck geht davon aus, dass die Programmergänzungen innerhalb weniger Wochen beschlossen werden.


Handwerk mahnt Tempo an


Der Deutsche Handwerksverband (ZDH) zählte in den vergangenen Wochen zu den Hauptkritikern der Rettungsmaßnahmen der Bundesregierung. Immer wieder hatte er angemahnt, dass auch kleinere Betriebe in energieintensiven Branchen berücksichtigt werden müssten. Ebenso wurden die bürokratischen Hürden, die einer schnellen Auszahlung im Wege stehen könnten, kritisiert. Hans Peter Wollseifer, Präsident des ZDHs, äußerte sich nun verhalten optimistisch nach Habecks Äußerungen. Seiner Meinung nach haben die unzähligen Konferenzen mit den zuständigen Ministerien in den letzten Wochen endlich gefruchtet. Nun müsse die Politik jedoch schnell handeln und den betroffene Unternehmen zeitnah und unkompliziert Hilfe leisten. 

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