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Kooperation zwischen Drees & Sommer und Würth bei modularer Vorfertigung

Dass Zeit ein entscheidender Kostenfaktor am Bau ist, ist eine theoretisch so einfache wie praktisch scheinbar schwierig umsetzbare Erkenntnis. Doch immer mehr Baufirmen erkennen die Bedeutung der externen Vorfertigung von Baumodulen, die dann an der eigentlichen Baustelle zusammengesetzt werden. So auch die beiden Bauexperten Drees & Sommer aus Stuttgart und Adolf Würth GmbH & Co. KG aus Künzelsau, die sich in dieser Sache zusammengetan haben.

 

Die Drees & Sommer SE ist vor allem im Projektmanagement sowie der Entwicklung und Beratung großer Bauprojekte tätig, Würth als internationaler Spezialist für Montagetechnik. Ein geeignetes Gespann also, das für das Thema technische Gebäudeausrüstung (TGA) prädestiniert ist. Beim Neubau eines Bürogebäudes für 2000 Mitarbeiter am Hauptsitz von Drees & Sommer wollen die beiden Firmen ihre Kooperation nun erstmals in der praktischen Umsetzung testen.

 

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Arbeitsschritte für den Bau eines Projekts so zu optimieren, dass Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter verbessert, Umweltbelastungen reduziert und durch Standardisierung Zeit und Kosten gespart werden können. Das gelingt natürlich nur durch ein hohes Maß an Digitalisierung. Das Knowhow dafür kommt hauptsächlich von Drees & Sommer, die im Bereich Building Information Modeling (BIM) durch ihre Projektarbeit äußerst erfahren sind.

 

So wie der Branchenriese Goldbeck es bei der Erbauung der Tesla-Gigafactory macht, wollen auch die beiden Kooperationspartner Baumodule unter geschützten Bedingungen vorfertigen. In einer Halle können wetterunabhängig Arbeitsabläufe vieler verschiedener Gewerke Hand in Hand ablaufen. Die Produktion wird so getaktet, dass die gebrauchsfertigen Teile dann "just in time" an der Baustelle ankommen können.

 

Auf das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Drees & Sommer und Würth darf am aber nicht nur wegen des gemeinsamen TGA-Ansatzes gespannt sein. Das neue Drees & Sommer Bürohaus wird auch unter Gesichtspunkten des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen. So wird das Gebäude nicht nur ein Plus-Energie-Haus sein, das also mehr Energie produziert als es selbst verbraucht, sondern seine Baubestandteile werden im BIM so abgebildet, dass sie, wenn sie daeinst ihre bisherigen Dienste getan haben, anderweitig verwendet werden können.

 

Quelle: Drees & Sommer SE

Foto: Countrypixel /stock.adobe.com

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