Baugewerbe-Online auf X Baugewerbe-Online auf Facebook
Werben auf Baugewerbe-Online
Hier werben
Login
Login
 

Anzeige

Aiwanger fordert: Finanzielle Entlastung für das Baugewerbe

1

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fordert in einer Pressmitteilung vom
Sonntag finanzielle Entlastungen für das Baugewerbe. Die Gründe für die Forderungen sind vielfaltig.Erneute Lieferengpässe bedingt durch den Shutdown in China, der Ukrainekrieg, sowie steigende Energie- und Baukosten. Als geeignete Konjunkturinstrumente sieht er gezielte KfW-Förderungen, Senkungen bei den Energiekosten und eine zügige Entbürokratisierung für anstehende Bauvorprojekte an.

 

Lieferengpässe aus China und Russland drohen


Eine der Hauptsorgen der Branche ist aktuell ein erneutes Zusammenbrechen der Lieferketten aus China bedingt durch Störungen im Prozessablauf im Hafen von Shanghai. Das Hafengebiet am Jangtse ist der größte Containerumschlagsplatz der Welt und versorgt die hiesige Baubranche mit notwendigen Materialien wie Dämmstoffen oder Kabelummantelungen.
Dieser Umstand in Kombination mit dem drohenden Embargo auf russisches Öl könnte fatale Konsequenzen für die Branche nach sich ziehen. Der Wegfall des russischen Öls hätte besonders für den Straßenbau katastrophale Folgen, denn laut einer Schätzung des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) könnte dadurch rund ein Drittel Bitumenproduktion wegfallen.


Steigende Bauzinsen


Doch nicht nur internationale Krisen bedrohen die Existenz vieler heimischer Bauunternehmen. Auch steigende Bauzinsen führen dazu, dass potenzielle Bauherren zweimal überlegen, ob sie ein geplantes Bauvorhaben in die Tat umsetzen sollen. So stiegen die Bauzinsen seit Jahresbeginn um 1,6 Prozentpunkte an – Tendenz steigend.

 

Sorge um Lieferketten


Laut einer Frühjahresumfrage des ZDBs bewerten zwar rund vierzig Prozent der befragten Bauunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage positiv oder zumindest befriedigend, dennoch blicken viele mit Sorge in die Zukunft. Die Hauptangst, laut ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa, betrifft die Stabilität der Lieferketten
und ein Preisanstieg bei Baustoffen.  So gehen aktuell 82 Prozent der Unternehmen davon aus, dass die Einkaufspreise weiter deutlich zulegen werden.

 

Konjunktursteigernde Gegenmaßnahmen


Um diesen konjunkturbedrohenden Entwicklungen besser entgegensteuern zu können fordert der Wirtschaftsminister, deshalb unter anderem Sofortmaßnahmen zur Energiepreissenkung für den Bau, insbesondere beim Diesel, sowie geringere bürokratische Hürden bei Dokumentationspflichten oder der Bauschuttentsorgung. Lieferengpässen und den damit verbunden Preissteigerungen müsse mit vermehrtem Holzbau aus eimischen Wäldern begegnet werden. 

E-Mail  
facebook  
twitter  
whatsapp  
Aktuelle Beiträge aus der Redaktion
Neue Trends im Haus- und Wohnungsbau
Wir haben uns die Trends im Haus- und Wohnungsbau angesehen und wollen wissen, wo sich der Markt hinbewe...
Chongqing, China
Boommarkt China - Chancen und Risiken für deutsch...
Der globalen Bauindustrie steht in den kommenden 10 Jahren ein gewaltiges Wachstum bevo...
Messe Dach + Holz International 2026
Hotspot Köln: Die DACH+HOLZ International 2026
Wenn sich vom 24. bis 27. Februar 2026  die Tore des Kölner Messegeländes öffnen, wird ...
Hundertwasserturm Foto by Pixabay
Kunst am Bau - Inventarisierung gefordert
Die Fraktion der Freien Wähler im Bayerischen Landtag hat einen Antrag im Parlament eingereicht, ...
News: Produkte, Maschinen u.v.m.
Länger arbeiten? Auf dem Bau hat die Re...
Die Rentenkommission der Bundesregierung schlägt vor, das gesetzliche Renteneintrittsalter nach...
DGUV Vorschrift 2: Das ändert sich ab 1...
Für Unternehmen der Bauwirtschaft und des Reinigungsgewerbes ändern sich ab 2027 die Vorgaben ...
NordBau 2026: Bauwirtschaft trifft sich ...
Vom 9. bis 13. September 2026 wird Neumünster wieder zum Treffpunkt der Bauwirtschaft. Die 71. ...
Rettende Injektion mit Langzeitwirkung
Die Alte Schule Biburg war vor über zwei Jahrzehnten dem Abriss geweiht. Massive Feuchtigkeit und Sa...
Statistik
Gezählt seit: 29.09.2010

Seitenaufrufe:
100.141.264
Besucher:
19.332.744
 
Aufrufe heute:
28.109
Besucher heute:
17.779
Mitglieder:
1.768
Umfrage
Was belastet Bauunternehmen derzeit am stärksten?
•
Hohe Material- und Energiekosten
•
Fachkräfte- und Personalmangel
•
Bürokratie und Dokumentationspflichten
•
Unsichere Auftragslage
 

Kommentare 0 Kommentare 0 abgegebene Stimmen

Anzeige
Baugewerbe Online
Das Branchenportal für das deutsche Baugewerbe. Informativ, innovativ, zielgruppenorientiert! Bei uns werden Sie gefunden und Sie finden alles rund um den Bau! Bauherren finden kompetente Bauunternehmen, Bauhandwerker oder Architekten. Alle beteiligten der Baubranche finden günstige Zulieferer für Baumaterial, Baugeräte und Maschinen, einen großen Anzeigen- und  Jobmarkt, wichtige Termine, aktuelle News aus der Bauwirtschaft und noch vieles mehr!
Sonstiges
Werbung
Musterverträge und Vorlagen
Hilfe
Kontakt
Rechtliches
AGB
Impressum
Datenschutz

Melden sie sich zum Newsletter an...
© Schwarzmeier Mediengesellschaft